Piktogramme und Icons können im Grunde "Gott und die Welt" bezeichnen, so wie die Hieroglyphen, d.h. auch auf der Oberfläche von Produkten, Häusern, Kleidern.


Tatsächlich ermöglicht aber erst der Computer eine technisch und nicht zuletzt ökonomisch neu zu begründende Bilderschrift. Dabei sind die Bilder, z.B. mit Fonts nicht nur in den Text einzusetzen, "einzuschreiben", sondern auch in 3D zu drucken, zu gravieren, zu lasern, zu sticken etc...


Anders gesagt: Nachdem das Ornament – als der letzte Überrest einer Art Bildersprache – von der industriellen Produktion verdrängt wurde, könnte es durch die individuelle, Fertigung mit computergesteuerten Werkzeugen womöglich wieder aufleben. Mehr:  www.icon-language.com

BilderSprache  www.icon-language.com

Das Projekt "Bildersprache" erweitert gewissermaßen den Betrachtungsgegenstand der "Produktsprache".


Jochen Gros, A Language of Icons in: "Pictograms, Icons & Signs", Roger Hübner and Ryan Abdullah, Thames & Hudson 2006

Icon-Sprache in: Piktogramme und Icons – Pflicht oder Kür,

Roger Hübner and Ryan Abdullah, Hermann Schmidt, Mainz 2005

Japanese and Chinese Edition 2007


Grammatik und Lexikon

Available: DEUSAJPUK

Jochen Gros, Pictoperanto

Pictograms, Icons, Pictorial Fonts,

German and English, 2011